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Eine Bienenwiese für die Klima Arena

Die Klima Arena erweitert Zug um Zug ihre umfangreiche Außenausstellung. Seitlich des Haupteingangs wurde in dieser Woche eine Bienenwiese angelegt, die schon bald farbenfroh blühen wird. „Es wurden 42 verschiedene Pflanzensamen gesät, darunter auch Salbei und Margariten. Es wird eine bunte Mischung, die als Nahrungsquelle für Bienen dienen soll“, sagt Volker Kugel, der das Projekt leitete. Der Direktor des Blühenden Barock aus Ludwigsburg hofft darauf, dass schon bald die ersten Pflanzen sichtbar werden: „Normalerweise dauert das nur wenige Wochen. Bis zur Eröffnung am 14. Oktober sollten die Besucher der Klima Arena schon ein buntes Beet geboten bekommen.“

Die Bienenwiese ist ein weiterer Mosaikstein im Gesamtkonzept der Klima Arena, nachdem bereits vor zwei Wochen drei Moore im Außenbereich angelegt wurden. Hinter dem etwa 100 m² großen Beet, das die Gärtner des Blühenden Barock einsäten, steht ein aktuelles Klima-Thema: Die Artenvielfalt und die Anzahl von Wildbienen, Schmetterlingen und weiteren Insekten ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Das liegt einerseits am flächigen Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft, aber auch am sinkenden Nahrungsangebot für Insekten durch blütenarme Gärten. „Es gibt zunehmend ausgeräumte Landschaften, das ist ein großes Problem für Bienen und Schmetterlinge“, betont Kugel.

Die Partnerschaft des Blühenden Barock, der ältesten und schönsten Dauergartenschau am Schloss Ludwigsburg mit über 500.000 Besuchern pro Jahr, mit der Klima Arena ist für Kugel eine Herzensangelegenheit: „Das ist ein kleiner Beitrag von uns, den wir sehr gern leisten. Ich beobachte das Projekt Klima Arena schon sehr lange und sehr aktiv und bin fasziniert. Hier entsteht etwas ganz Besonderes.“

Landschaftsarchitekt Michael Epple, der das Beet geplant hat, freut sich über die tatkräftige Hilfe – und auf das Ergebnis: „Es passt thematisch super zur Klima Arena und wird zudem ein Blickfang im Eingangsbereich.“ Augenzwinkernd fügt er hinzu: „Und es wird sich niemand vor den Bienen fürchten müssen.“

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